Vorgeschichte und persönliche Motivation

Hallo! 

 

Mein Name ist Alexander Fürstenberg, geboren 1970 in einem Land das heute als Serbien bekannt ist. Ich habe an Entwicklung viel aufzuholen. Genaugenommen habe ich die letzten 15 Jahre oder so in meinem Bett zwischen Bergen von Büchern verbracht, um die „letzten Geheimnisse“ des Verkaufs zu durchdringen. 

 

Es hat sich leider herausgestellt, dass man diese in Verkaufsbüchern selbst mit größtem Aufwand nur in homöopathischer Menge auffindet. Das Problem: die meisten wurden nicht von Wissenschaftlern, sondern von Praktikern geschrieben, die ihren eigenen persönlichen Verkaufsstil rationalisieren und selten über die zugrundeliegenden Prinzipien reflektieren. 

 

Wie bin ich dazu gekommen? Nun, lange Geschichte … Es begann mit einem ehemaligen Klassenkameraden, der eines Tages vor meiner Tür stand, und mich für den Verkaufs-Außendienst einer Versicherungsgesellschaft anwarb. Um es kurz zu machen: ich biss an. Gründlich wie ich bin, begann ich mich mit Literatur zum Thema einzudecken – eine schlechte Gewohnheit die ich bis heute habe. Was mir damals noch nicht klar war: ich war für den Verkauf völlig ungeeignet. Eigentlich. Denn mein Persönlichkeitsstil war schon seit jeher das was Psychologen ängstlich-vermeidend nennen. Trotzdem, oder vielleicht gerade deshalb (weil ich mich eingelesen habe), hatte ich einige Verkaufserfolge zu verbuchen. Meine damaligen Klienten tun mir ein bisschen leid: das war die Periode des Hardselling, und so ging ich auch vor. Bis zu jenem fucking-scheußlichen Tag, an dem ich nahezu traumatisiert aus dem Gespräch gekommen bin. Statt einer kompetenten Beratung, lieferte ich eine erbärmliche Vorstellung ab. Ich errötete, konnte den Blickkontakt nicht halten, stammelte und stotterte irgendetwas Sinnfreies dahin und schwitzte mitten im Winter wie ein Tier. Ein nicht nur peinliches, sondern auch beängstigendes Erlebnis an dem ich heute noch zu knabbern habe … Ich stellte fest: du bist für den Verkauf nicht geeignet. Daraufhin machte ich eine Bankausbildung, in der ich von echten Kunden nur am Rande etwas mitbekam. Das Thema ließ mich dennoch nicht los! Wie kam es dazu, dass ich anfänglich in diesem Beruf ganz gut zurecht kam, dann plötzlich so einen Zusammenbruch erleben musste? Ich entdeckte die Welt des Verkaufs noch einmal neu, und diesmal begann ich, über den Tellerrand zu schauen: das waren nicht nur Klassiker der Verkaufsliteratur, sondern jetzt auch noch objektive Philosophie, Selbsthilfe-Literatur, Sozialpsychologie, Psychotherapieforschung, Coaching, einzelne Psychotherapie-Schulen, und was sonst noch an verwandten Themen nicht sicher vor mir war. Langsam begann sich ein Bild davon abzuzeichnen, was wirklich wesentlich war, und was nur auf Mythen und Wunschdenken beruhte. Um einige Einsichten weiter, bin ich nun im Vergleich zu Altersgenossen finanziell um Dekaden zurückgeworfen. Das hat alles seinen Preis, vom Baum der Erkenntnis zu naschen … 

 

„Timid Salesmen Have Skinny Kids“ – Judge Ziglar 

 

Ich bin stark introvertiert (INTP-Style), bis zum Punkt der Sozialphobie. Wer mich erlebt, bekommt das zwangsläufig nicht mit. Vielmehr bekomme ich zu hören, ich wirke (irgendwie) arrogant. Mann! Ich wünschte, das wäre ein Zeichen von Selbstwertgefühl. Ist es nicht. Wer das gleiche Problem hat, wird sofort erkennen, dass das etwas mit Reserviertheit zu tun hat, einem Phänomen, dass noch so starke Gefühle hermetisch unter der Oberfläche versiegelt hält. So zu sein, hat aber auch „Vorteile“: Meine Talentschwerpunkte nach Gallup sind beispielsweise Wissbegier, manisches Ideensammeln, Differenzierung, analytisches Denken, und ein Schuss Wettbewerbsorientierung und Perfektionismus. Nach all den Jahren der Selbstreflektion bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ich EXTROVERTIERTER und DISZIPLINIERTER werden muss, um beruflich auf einen grünen Zweig zu kommen. Ich will eine Familie ernähren! Und mit den Eigenschaften, die ich derzeit habe, kann ich das nicht schaffen. Dazu ist diese Website gedacht. Ich will andere Leute kennenlernen, denen es ähnlich ergangen ist, und die nun etwas dagegen unternehmen wollen. Ich arbeite derzeit an einem Programm, dass Abhilfe schaffen soll. Später dazu mehr, an dieser Stelle. Ich hoffe, trotzdem vorab schon mal etwas von euch zu hören. Wer auf dem Laufenden gehalten werden will, kann mir eine Nachricht über das Kontaktformular (hier unten!) zusenden. Ich freue mich! 

 

Wer mich, auch privat, gerne kennenlernen will, kann hier mein Facebook-Profil besuchen. Ich bin für Freundschaftsanfragen in der Regel offen.